mRemote – Fernwartung kompakt (Update)

Screenshot_mRemote_01Das ultimative Free-Tool für Sys-Admins und alle anderen, die eine Menge von entfernten Rechnern zu verwalten haben.

Wer simultan mit mehreren Remote-Verbindungen arbeitet, verliert bei der Verwendung einfacher Terminal-Programme schnell den Überblick. mRemote vereinfacht durch Tabs den Wechsel zwischen mehreren offenen Verbindungen und erlaubt es, diese mit zahlreichen Attributen zu versehen.
„mRemote – Fernwartung kompakt (Update)“ weiterlesen

Namensauflösung – mit der hosts-Datei

Die Hosts-Datei  ist eine lokale Textdatei, die  für die feste Zuordnung von Hostnamen zu IP-Adressen verwendet wird. Die System-Datei wurde ursprünglich an Stelle des Domain Name System verwendet. Muss ein Hostname in eine IP-Adresse aufgelöst werden, so wird bei Betriebssystemen zuerst versucht, die Namensauflösung lokal anhand der in der Hosts-Datei gespeicherten Zuordnungen durchzuführen, bevor andere Methoden (DNS, WINS, usw.) versucht werden. „Namensauflösung – mit der hosts-Datei“ weiterlesen

IP-Adressen (Praxis)

Jede Datenkommunikation im Internet erfolgt über IP-Adressen. Wie sich IP-Adressen und Subnetzmasken in der Theorie zusammensetzen wird hier erklärt.

Praktisch gibt es ein paar Fallstricke über die Neulinge im Netzwerken gerne stolpern. 2 (oder mehrere) Rechner können nur miteinander kommunizieren wenn sie sich im selben Netzwerk befinden. Dazu ein paar (sehr verallgemeinerte) Hinweise:

  • der vordere Teil der IP-Adressen muss gleich sein
  • der hintere Teil der IP-Adressen muss unterschiedlich sein
  • die Subnetzmasken müssen gleich sein
Ein funktionierendes Beispiel
(IP-Adressen im selben Netz):
192.168.178.2 <=> 192.168.178.99
255.255.255.0     255.255.255.0
Ein nicht funktionierendes Beispiel
(IP-Adressen nicht im selben Netz):
192.168.178.2 <=> 192.168.1.99
255.255.255.0     255.255.255.0

Im 2. Beispiel ist der Netzwerkbereich 192.168.178 (alle Rechner von 192.168.178.1-192.168.178.254 sind in einem Netz) Der 2. Rechner befindet sich ausserhalb dieses Netzes, da sich der 3. Quad unterscheidet. Eine Kommunikation kann so nicht stattfinden.

Weitere Vorgehensweisen bei der Fehlerbehebung findest Du hier.

net share – ich habe was zu bieten!

Der Kommandozeilen-Befehl net share erstellt auf dem lokalen Rechner Freigaben, löscht Freigaben oder zeigt die lokal freigegebenen Ordner an. Das ganze geht natürlich unter Windows auch per GUI, aber wenn ich den Befehl Remote benutzen möchte (psexec – Warum hingehen) dann muss es die Kommandozeile sein.

Im folgenden Beispiel gebe ich den Ordnet c:\test für den Benutzer cwa im Vollzugriff frei:

>net share test=c:\test /GRANT:cwa,FULL
test wurde erfolgreich freigegeben.

Schauen wir uns an ob es geklappt hat:

>net share
Name         Ressource                       Beschreibung
-------------------------------------------------------------
C$           C:\                             Standardfreigabe
D$           D:\                             Standardfreigabe
E$           E:\                             Standardfreigabe
IPC$                                         Remote-IPC
Z$           Z:\                             Standardfreigabe
ADMIN$       C:\Windows                      Remoteverwaltung
test         c:\test
Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.

Sieht gut aus. Jetzt werfen wir mal einen Blick auf die Freigabe unter Windows:

Freigabe

Auch dort sieht es gut aus. Der Benutzer cwa hat Vollzugriff.

Jetzt löschen wir die Freigabe wieder:

>net share test /DELETE
test wurde erfolgreich gelöscht.

Mal schauen:

>net share
Name         Ressource                       Beschreibung
-------------------------------------------------------------
C$           C:\                             Standardfreigabe
D$           D:\                             Standardfreigabe
E$           E:\                             Standardfreigabe
IPC$                                         Remote-IPC
Z$           Z:\                             Standardfreigabe
ADMIN$       C:\Windows                      Remoteverwaltung
Der Befehl wurde erfolgreich ausgeführt.

Und weg isse 😉

DHCP – Dynamic Host Configuration Protocol

DHCP vereinfacht die Einbindung eines Computers in ein bestehendes Netzwerk, weil die IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Standardgateway und der DNS-Server nicht manuell am Client konfiguriert werden müssen. Das vermindert die Fehlerquote erheblich 😉

Der DHCP-Server wird – wie alle Netzwerkdienste – als Hintergrundprozess (Daemon oder Dienst) gestartet und wartet auf Client-Anfragen. In seiner Konfigurationsdatei befinden sich Informationen über den zu vergebenden Adresspool sowie zusätzliche Angaben über netzwerkrelevante Parameter wie die Subnetzmaske, die lokale DNS-Domain oder das zu verwendende Gateway. „DHCP – Dynamic Host Configuration Protocol“ weiterlesen

DNS – Domain Name System

Das Domain Name System sorgt dafür, dass Internet-Nutzer nicht umständlich mit Zahlen hantieren müssen, sondern Ressourcen im Internet anhand gut einprägsamer Adressen erreichen können. Der lokale Ersatz ist die Hosts-Datei.

Das DNS besitzt einen hierarchischen Aufbau, um DNS-Anfragen nicht alle zentral verwalten und verarbeiten zu müssen (was an der Menge der Domains und Anfragen schlicht scheitern würde), sondern die DNS-Information verteilt und redundant bereitstellen zu können. Jede Hierarchieebene verwaltet hierbei einen bestimmten Teil im Namensraum, der Zone genannt wird. Verwaltet wird eine Zone von mindestens zwei Nameserver, dem primären und dem/den sekundären Nameserver. „DNS – Domain Name System“ weiterlesen

netstat – wer ist verbunden?

Netstat ist ein Kommandozeilenprogramm, das Protokollstatistiken und aktuelle Rechnernetzverbindungen anzeigt.

Man kann mit diesem Tool herausfinden ob Verbindungen zu anderen IP-Adressen außerhalb des eigenen Netzwerkes geöffnet sind. Das ist sehr hilfreich um festzustellen ob z.B. ein Trojaner gerade eifrig Daten oder E-Mails an unbekannte Rechner im Internet versendet. „netstat – wer ist verbunden?“ weiterlesen